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M A N T E Y  S O L O 

Ich gebe im Jahr viele Solokonzerte mit unterschiedlichen Programmen oder Ausrichtungen. Hier sind 2 Varianten. Diese Programme unterliegen einer ständigen Veränderung, die Grundidee dazu bleibt gleich.

​​Einen ganzen musikalischen Kosmos im Kopf“: so titelte die FAZ nach einem Konzert des international bekannten Pianisten Holger Mantey im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.

Mantey ist mit gängigen Kategorien nicht zu fassen. Elemente aus Klassik und Jazz, angereichert mit Improvisatorischem und Meditativen, gehen bei ihm eine neuartige und originelle Verbindung ein. Bekannte Themen werden in ein neues, mit reichen Ornamenten verziertes Gewand gekleidet, aus dem die Konturen des Originals immer erkennbar bleiben. Die Gewänder können tänzerisch wirbelnd in Form eines virtuosen Stückes sein, dessen Grundlage zum Beispiel eine bekannte Komposition von Frederic Chopin ist. 

​Dabei beschränkt sich der Musiker nicht auf den Flügel. Mantey nutzt diverse Trommeln, Handpansounds oder auch die sogenannten Akkordbretter, um mit ihnen zu demonstrieren, dass man auch ohne Gebrauch der Finger auf dem Piano großartig agieren kann. Aber egal ob mit oder ohne Finger, die Virtuosität des Pianisten, der in 20 Ländern der Welt gefeierte Auftritte bestritt, ist Element in einem Programm, in dem Mantey u.a. Klassisches swingend und Swingendes klassisch interpretiert. Mit dem Charme eines mitunter „haarscharf Danebenliegens“  setzt sich Mantey dem vollen Risiko eines Absturzes aus, der unter anderem in die Tiefen der bisher verborgenden „Boogie-Woogie-Gelüste“ eines Wolfgang-Amadeus-Mozarts führen kann. Eintauchen und Genießen.