Von Bach bis Bonanza - von virtuos bis gnadernlos

Einen ganzen musikalischen Kosmos im Kopf titelte die FAZ nach einem Solokonzert des Pianisten Holger Manteys im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.

Und in der Tat, Manteys Programm lässt, was Abwechslungsreichtum und Vielseitigkeit anlangt, keine Wünsche offen.

 

Ein Konzert mit ihm ist kein trockenes Piano-Recital. Zu Mantey´s Instrument dem Flügel, gesellen sich Trommeln, Beatbox, Akkordbretter, Handpans, Kastagnetten u.a., um seine kongenialen Verformungen bekannter Werke verschiedenster Musikepochen in ein neues und meistens überraschendes Gewand zu kleiden. Das ist nicht nur ziemlich witzig, sondern auch musikalisch höchst genüsslich und anspruchsvoll.

Man kann somit bei den Interpretationen der Musik von Mozart bis Gershwin oder Bach bis Bonanza bei ihm auf Vieles gefasst sein, nur auf eines nicht, dass Langeweile aufkommt.

 

Mantey ist ein Virtuose, in dessen Kopf erstaunliche Gedankensprünge vor sich gehen (laut FAZ), was der Musiker, der mit seinen Konzerten in 21 Ländern der Welt gastierte, auch in seinen eigenen Stücken unter Beweis stellt. Er spielte mit namhaften Musikern in verschiedenen Besetzungen, wobei sein Solospiel von jeher einen immer schon besonderen Raum einnimmt.

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